Für das 2. Auerbacher Kurkonzert dieser Saison am 21. Juni hatte der Kur- und Verkehrsverein zum 2. Mal die Band „Legends of Life“ verpflichtet. Die beiden Sängerinnen und neun Musiker trotzten dabei ebenso der Hitze wie die zunächst überschaubare Zahl der Besucher. Letztere hatten sich unter mehreren Schatten spendenden Schirmen und Bäumen versammelt. Bei einer leichten Brise konnte man dennoch recht angenehm ein zweistündiges Musikprogramm vom Feinsten genießen.
Mit ihrem Intro „We are a funky Band“ eröffnete L.O.L. das Konzert. Es schlossen sich bekannte Rock- und Pop-Songs wie „Celebration“, „The Power of Love“, der original Steve Wonder Song „Superstition“, der 1971 von Amii Stewart auf Platz 1 der US-Charts gelandete Song „Knock on wood“ (Auf Holz klopfen) und der etwas jüngere Pop-Song „Uptown Funk“ des Briten Mark Ronson aus dem Jahr 2014 an.
Mit „A Night like this” der Niederländerin Caro Emerald, “Proud Mary” von Tina Turner und der Ohrwurm „25 or six to four“ von der Rock-Band Chicago begann der 2. Set. In der Begrüßung der Besucher hieß KuVV-Vorsitzender Dr. Reinhard Bauß zunächst den neuen Ortsvorsteher Björn Höser und die beiden Bürgermeisterkandidaten Torre und Hegenbarth willkommen. Den Magistrat vertrat Stadtrat Hans Seibert und das Parlament war durch Ralph Stühling, Traudel Billig und Peter Leisemann vertreten. Im weiteren Verlauf fand zudem noch Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert den Weg in den Kronepark. Die bekannten Songs „Hard Rock Cafe“ und „Give it up“ schlossen dieses Set ab
Im 3. Set begeisterten die Titel “I am what I am“ aus dem Broadway Musical La Cage aux Folles, der populäre YouTube-Song „Treasure“, „Ghostbusters“ von Ray Parker“, der 1985 von Mick Jagger neu präsentierte Song „Dancing in the street“ und abschließend der Blues-Rock
„Valerie“, der vor allem durch die Coverversion mit Amy Winehouse erfolgreich in den Charts war.
Im 4. Set präsentierte die Band Songs, die bereits im Vorjahr begeistert hatten. „Listen tot he musik“ ist klassische Rockmusik wie Stevie Wonders „Sir Duke“, der mit einem Grammy ausgezeichnete Song „Ain’t Nobody“ der Funkband Rufus und Chaka Kahn, der bekannte Titel „I will survive“ von Gloria Gaynor und “Street Life“ der Jazzband The Crusaders. Ein Paradestück für die Sängerinnen Elke und Natascha war die moderne feministische Hymne „Sisters are doing it for themselves“.
Im 5. Set standen bekannte Titel des Soul und R&B Genres auf dem Programm. „Mustang Sally – Tommy“, „Can’t take my eyes“, oder der durch die Jackson 5 mit dem damals 12-jährigen Michael Jackson als Leadsänger 1971 bekannt gewordenen „Never can say Goodbye“. In den Songs „Hold the Line“ von Toto, „I’m so Exited“ von den „The Pointer Sisters“ und „Don’t worry“ waren besonders die beiden Sängerinnen ganz in ihrem Element. Mit dem Disco-Song „Bad Girls“ verabschiedete sich die Band.
Auch in diesem Jahr waren sich viele Besucher einig, dass die Band in dieser Besetzung, insbesondere mit den vier Bläsern, Schlagzeug, Keyboard und Bass fast schon Big-Band-Züge aufweist. Die Gitarristen konnten zudem mit ihren Solis gefallen, und da die Mehrzahl der Titel ursprünglich weibliche Interpretinnen hatten, konnten sich, wie bereits erwähnt, die Sängerinnen Elke und Natascha als glänzende Vertreterinnen ihrer Zunft bestens in Szene setzen.
Bei der Verabschiedung waren sich Reinhard Bauß und der Moderator der Band Frank Opper mit allen Beteiligten einig, dass dieses Konzert auch künftig seinen Platz im wunderbaren Ambiente des Kroneparks finden sollte. Für das leibliche Wohl, und hier besonders für kühlende und erfrischende Getränke, sorgte in bewährter Weise das „Auerbacher Party-Team“.